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Fragen & Antworten

Wie lüfte ich richtig? 

 "Sie wollen nicht zu den 90 % der Menschen gehören, die falsch lüften..."
Warme Luft beinhaltet normalerweise eine höhere Feuchtigkeit als kalte Luft. Das kennen Sie vom Wasserdampf. Der Unterschied des Feuchtigkeitsgehaltes zwischen warmer und kalter Luft ist erheblich. Nur bei langanhaltendem Sommwetter ohne Regen kann es vorkommen, dass die warme Luft wenig Feuchtigkeit enthält.
Während der Sommermonate kann es vorkommen, dass die Luftfeuchtigkeit der warmen Außenluft an den kalten Wänden und Flächen im Gebäude kondensiert. Man spricht dann von der sogenannten "Sommerfeuchte". Das bedeuted, dass z. B. ein kalter Fliesenfussboden feucht wird oder Wände ebenfalls feucht werden und sich die Feuchtigkeit insbesondere in den Ecken zwischen Wänden, Decke oder Fussboden niederschlägt. Dort steigt dann die Gefahr der Schimmelpilzbildung erheblich.
- "Dauerbelüftung mit gekippten Fenstern ist die schlechteste Lösung..."
Zur Vereinfachung der Entscheidung wann gelüftet werden soll, sollten Sie in Ihrer/m Wohnung/Keller sowie im Außenbereich der/s Wohnung/Kellers je ein Hygrometer (Messinstrument zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit) installieren. Dadurch wird die Entscheidung wann gelüftet werden soll ganz einfach: Sie öffnen die Fenster zur Stoßbelüftung (nach Möglichkeit als Querbelüftung) nur dann, wenn die Luftfeuchtigkeit und die Lufttemperatur außen niedriger ist als innen.
Selbstverständlich können Sie immer eine kurze Zwischenbelüftung machen, wenn verbrauchte oder übelriechende Luft aus Ihren Räumen nach außen abgeleitet werden soll.
Es ist sinnvoller fünfmal am Tag mit gekippten Fensterflügeln eine Querbelüftung von ca. 5 Minuten durchzuführen, als zweimal am Tag für 15 Minuten eine Querbelüftung mit vollständig geöffneten Fenstern durchzuführen. Hierfür müssen dann auch nicht vor jedem Öffnen der Fensterflügel die Fensterbänke geräumt werden. Bei dieser Art der Lüftung verlieren Sie fast keine Wärme, vorausgesetzt Sie drehen vor der Stoßbelüftung die Heizungsthermostate herunter. Auch Ihre Wände kühlen hierbei nicht so stark aus, das spart Heizkosten.
 
Sie werden feststellen, dass im Sommer die richtige Lüftungszeit für gewöhnlich der frühe Morgen oder der späte Abend bzw. die Nacht sind. Im Winter hingegen können bei kalter Witterung die Lüftungszeiten kürzer und auch tagsüber sein. Die kalte Außenluft transportiert weniger Feuchtigkeit als warme und kann dementsprechend mehr Feuchtigkeit nach dem Erwärmen aufnehmen.

Winterdienst

 

Bin ich als Hinterlieger auch zum Winterdienst verpflichtet?

Ja. Hinterlieger sind verpflichtet, den Gehweg auf der Breite ihrer Einfahrt von Schnee und Glätte zu befreien.

 

Kann ein anderer für mich den Winterdienst übernehmen?

Ja. Einem geeigneten Dritten kann die Durchführung des Winterdienstes übertragen werden, allerdings bleibt die Verantwortung beim Anlieger. Falls beabsichtigt ist, dass der andere anstelle des Anliegers öffentlich-rechtlich zur Reinigung verpflichtet sein soll, ist die schriftliche Zustimmung der Stadt Norderney erforderlich.

 

Kann ich mich vom Winterdienst befreien lassen, weil ich z. B. körperlich nicht mehr in der Lage bin?

Die Satzung sieht keine Befreiungsmöglichkeiten vor. Wenn Sie nicht in der Lage sind den Winterdienst selbst durchzuführen, müssen Sie einen Dritten mit dieser Aufgabe betrauen.

 

Was ist, wenn mein Grundstück an eine Fußgängerzone angrenzt?

Auch hier sind, ähnlich wie bei Gehwegen, für die Fußgängerzonen werktags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 20 Uhr, die Anlieger verpflichtet, entlang der Grundstücksgrenzen Gehbahnen für den Fußgängerverkehr in einer Breite von mindestens 1,50 Meter von Schnee und Eis freizuhalten.

 

Was passiert, wenn ich den Winterdienst nicht durchführe?

Wer seinen Winterdienstpflichten nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Die gesetzliche Grundlage findet sich hierfür in der Verordnung über die Art und den Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Norderney. Außerdem setzten Sie sich der Gefahr eventueller privatrechtlicher Haftungsansprüche aus, sollte einem Dritten ein Schaden entstehen. Sie müssen damit rechnen, dass Sie haftungsrechtlich zur Verantwortung gezogen werden und Schadensersatz (einschließlich Schmerzensgeld) zahlen müssen. Je nach Einzelfall könnten auch strafrechtliche Konsequenzen (wegen fahrlässiger Körperverletzung) auf Sie zukommen.

 

Was umfasst die "Streu- und Räumpflicht" der Anlieger?

Bei Schnee und Eis muss das gefahrlose Begehen der Gehwege gewährleistet sein. Nach 20 Uhr gefallener Schnee und auftretende Glätte ist gleich am nächsten Morgen bis 8 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr zu beseitigen. Bei tagsüber anhaltendem Schneefall bzw. gefrierendem Regen muss mehrmals täglich (werktags in der Zeit von 8 - 20 Uhr, sonn- und feiertags von 9 - 20 Uhr) gestreut oder geräumt werden! Mindestens 1,50 Meter breite Gehbahnen sind für den Fußgängerverkehr von Schnee und Eis frei zu halten. Ist kein Gehweg vorhanden, so ist eine Gehbahn von 1 Meter Breite entlang der Grundstücksgrenze zu räumen und zu streuen. Hier gilt ebenfalls: Schnee räumen und Glätte mit abstumpfenden Mitteln (z. B. Sand, Splitt) bekämpfen. Falls das Streumittel bei anhaltender Glättebildung (z. B. Eisregen) seine Wirkung verliert, muss ggf. mehrmals täglich nachgestreut werden. Wird Ihr Grundstück jedoch zu anderen als den oben genannten Zeiten wie zum Beispiel für eine Veranstaltung oder eine private Feier genutzt, so müssen Sie dafür Sorge tragen, dass Ihr Grundstück ohne Gefährdung erreichbar ist.

 

Welches Streugut soll verwendet werden?

Zur Beseitigung von Glätte sollte man Splitt, Sand oder Granulat streuen. Grundsätzlich ist es am kostengünstigsten, die Flächen zuerst einmal mit dem Schneeschieber oder dem Besen zu räumen. Sollte ein sicheres Gehen oder Befahren dann immer noch nicht möglich sein, kommen die oben genannten abstumpfenden Streumittel zum Einsatz. Bitte beachten Sie immer den Untergrund, auf den Sie das Streugut auftragen, damit z. B. das Streugut keine Verfärbungen auf dem Belag hinterlassen. Auch sollte jegliche Art von Streugut bei Tauwetter flächendeckend entfernt werden. Granulat lässt sich hier am einfachsten wieder zusammenkehren, aufnehmen und gegebenenfalls beim nächsten Wintereinbruch erneut verwenden.

 

Wer muss räumen und streuen?

Für die Reinigung und das Räumen bei Schnee und Eis trägt grundsätzlich immer der Anlieger, also im Regelfall der Haus- bzw. Grundstückseigentümer die Verantwortung. Als Anlieger gelten gleichermaßen Erbbauberechtigte, Nießbraucher sowie Inhaber eines im Grundbuch vermerkten sonstigen dinglichen Nutzungsrechts. Diese müssen vor Ihren Grundstücken Eis sofort und Schnee nach Beendigung des Schnefalls beseitigen und bei Glätte abstumpfende Streumittel (z. B. Sand oder Splitt) streuen bzw. im Auftrag beseitigen und streuen lassen.

 

Wo finde ich die Regelungen für Norderney?

Wo und Wer zum Räumen und Streuen verpflichtet ist, regelt die Satzung über die Straßenreinigung im Gebiet der Stadt Norderney. Art und Umfang der Räum- und Streupflicht ergeben sich aus der Verordnung über die Art und den Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Norderney. Beide Rechtsnormen sind im Internet unter "www.stadt-norderney.de" zu finden.

Sie können gerne auch telefonisch Auskunft erhalten:

Stadt Norderney
Fachbereich "Bürgerservice"
Am Kurplatz 3
26548 Norderney
Tel.: 04932/920-0
Fax: 04932/920-222
E-mail: stadt@norderney.de

 

Wohin mit dem ganzen Schnee?

Schnee und Eismengen der Gehwege sollen grundsätzlich auf dem fahrbahnseitigen Gehwegrand angehäuft werden. Größere Schneemengen müssen so beiseite geschoben werden, dass der Verkehr von Fußgängern und Fahrzeugen nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird; evtl. ist Platz im eigenen Vorgarten. Achtung: Rinnsteine, Gullys sowie Ein- und Ausfahrten müssen freigehalten werden! Vor allem an Fußgängerüberwegen, Kreuzungen und Straßeneinmündungen darf der aufgehäufte Schnee nicht zu Sicht- bzw. anderen Behinderungen führen.

 

 (Quelle: Stadt Norderney, Stand: Januar 2011)

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